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Game of Thrones - Staffel 1 (limitierte Erstauflage mit Fotobuch) [Blu-ray] [Limited Edition]

Game of Thrones - Staffel 1 (limitierte Erstauflage mit Fotobuch) [Blu-ray] [Limited Edition]
Von Warner Home Video - DVD

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Durchschnittliche Kundenbewertung:
(204 Kundenrezensionen )

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  • Verkaufsrang: #3051 in DVD
  • Erscheinungsdatum: 2012-03-30
  • Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Format: Limited Edition
  • Länge: 562 Minuten

Beschreibung

Kurzbeschreibung
Der Winter naht. Er kann ein Leben lang andauern. Und der Kampf um den Eisernen thron hat eben begonnen. Er wird sich vom Süden, wo die Hitze den Nährboden für Intrigen, Affären und Komplotte bereitet, über den ausgedehnten Osten hin zum kalten Norden erstrecken, dort, wo eine Mauer aus Eis das Königreich vor den dunklen Mächten schützt. Könige und Königinnen, Ritter und Abrünnige - sie alle spielen das "Spiel um den Thron", bei dem man gewinnt - oder stirbt.

Episoden:
Disc 1:
01 Der Winter naht
02 Der Königsweg

Disc 2:
03 Lord Schnee
04 Krüppel, Bastarde und Zerbrochenes

Disc 3:
05 Der Wolf und der Löwe
06 Eine Goldene Krone

Disc 4:
07 Gewinn oder Stirb
08 Das spitze Ende

Disc 5:
09 Baelor
10 Feuer und Blut


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

312 von 342 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Fantastisches Kino im Serienformat
Von AsterLundgren
Es war eine mutige Entscheidung von dem US-Cable-Sender HBO, die Fantasy-Reihe "Ein Lied von Eis und Feuer" von George R.R. Martin auf die Fernsehbildschirme zu bringen. Das hat mehrere Gründe: der Sender hatte bis dato eher wenige Fantasyserien im Programm, die Buchreihe war zu diesem Zeitpunkt (und ist es noch immer lange nicht) nicht beendet, das Figurenarsenal ist geradezu episch breit - und die Umsetzung unter anderem deswegen als nicht gerade preiswert einzustufen. Dennoch wagte sich der Sender an den Stoff - und landete damit nicht nur einen moderaten Hit, sondern legte damit eine wirklich fabelhafte Serie hin.

Handlungsort ist der Kontinent Westeros, der durchzogen ist von feindlichen Adelshäusern und einem ständigen Kampf um den Thron. Eine ganze Reihe an Figuren wird begleitet; Eddard "Ned" Stark (gespielt von Sean Bean), der vom König (Mark Addy) gebeten wird, seine rechte Hand zu werden, woraufhin Ned zustimmt. Nicht nur Neds Familie; unter anderem die rebellische und wenig damenhafte Arya (fantastisch verkörpert von dem Nachwuchstalent Maisie Williams) oder der Bastardsohn Jon Snow (in der deutschen Fassung "Jon Schnee"), stehen im Mittelpunkt, sondern auch der familiäre Anhang rund um den König; seine machthungrige Frau Cersei und deren Brüder Jaime und Tyrion, der Königssohn Joffrey und schließlich ein paar undurchsichtige Berater.
Während in Westeros eifrig um den Thron gestritten und intrigiert wird, während niemandes Leben sicher ist, plant Daenerys Targeryen, deren Familie vor einiger Zeit vom Thron gestürzt und vertrieben wurde, ihre Rückkehr in die Heimat. Und auf den Thron.

Schon in der Pilotfolge deutet sich dem Zuschauer an, was ihn erwartet; monumentale Bilder, die man sonst nur aus dem Kino gewohnt ist, viele Handlungsstränge und noch mehr Figuren und einen Epos, der in seiner Breite selbst "Der Herr der Ringe" übertrifft. Das führt stellenweise auch dazu, dass Nichtbuchkenner besonders in den ersten Episoden überfordert sein dürften; zu viele Gesichter, zu viele Namen und angedeutete Vorgeschichten werden ins Spiel gebracht, um nur bald wieder zu verschwinden und erst einige Folgen später wieder aufzutauchen. Wenn der Zuschauer jedoch aufmerksam bei der Sache ist, dürfte dies kein allzu großes Problem sein.
Wenn man sich auf die Serie einlässt, wird man reich belohnt - mit interessanten Figuren, eindrucksvollen Landschaften und Effekten (die meistens gar nicht als solche erkennbar sind, eben weil sie so perfekt sind), erstklassigen Darstellern - hierbei sei vor allem Peter Dinklage als kleinwüchsiger Tyrion Lannister erwähnt, der für sein Schauspiel einen Emmy gewann-, einem eindrucksvollen Score, einem ebenso bewundernswerten Intro, und einigen unerwarteten Wendungen im Handlungsverlauf - und niemals bewegt man sich auch nur ansatzweise von der Buchvorlage weg. Besonders erfreulich ist dabei, dass HBO die Senderheimat der Serie ist; schließlich darf hemmungslos geblutet, geflucht und geliebt werden. Bei einer Serie, die in einer fiktiven Mittelalterwelt spielt, kann dies nur von Vorteil sein.
Bei all den Stärken ist beinahe darüber hinwegzusehen, dass die Aufteilung in Gut und Böse mitunter doch noch etwas zu deutlich ist und besonders in der ersten Hälfte die eine oder andere Länge nicht zu leugnen ist. Der größte Wermutstropfen ist jedoch zweifellos, das der Zuschauer nur 10 Folgen des Meisterstücks genießen kann.

Noch eine Sache zur Synchronisierung: natürlich ist es für Fans ungewöhnlich, Eindeutschungen wie "Königsmund" für "King's Landing" und "Jon Schnee" für Jon Snow zu hören, auch ist sicherlich die Sinnhaftigkeit der ein oder anderen Übersetzung anzuzweifeln, aber nichtdestotrotz: der positive Eindruck sollte dadurch nicht geschmälert werden. Und die Punktewertung erst recht nicht - wen's stört, kann sich ja einfach die Originalfassung anschauen.

129 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Grandiose Buchverfilmung!!
Von Stefan Servos
Mit GAME OF THRONES wird das Fantasy-Genre erwachsen. George R. R. Martins Romanzyklus reduziert die fantastischen Elemente wie Magie oder Monster auf ein Minimum und konzentriert sich auf die Charaktere und deren politisches Ränkespiel. Damit erzeugt der Autor einen unglaublichen Realismus, wie es ihn in Fantasy-Geschichten bisher selten gegeben hat. Meine Erwartungen an die TV-Verfilmung waren entsprechend hoch. Aber den Filmemachern ist es tatsächlich gelungen, diese Eigenschaft für die Fernsehserie zu adaptieren. Nicht zu Unrecht bezeichnete Produzent und Autor David Benioff die Serie in einem Interview einmal als eine Art "Sopranos in Mittelerde". Anstelle von bunten Spezialeffekten und einer rührseligen Story, bietet GAME OF THRONES düstere Charaktere und tiefgehende Dialoge. Da können sich Fantasy-Gurken wie "Merlin - Die neuen Abenteuer" oder "Legend of the Seeker - Das Schwert der Wahrheit" nicht nur eine Scheibe von abschneiden, sondern sich lieber gleich zum Schämen in die Ecke verziehen!
Dabei orientiert sich die gesamte Handlung der Fernsehserie unglaublich nah an der Romanreihe. Bei einigen Szenen kann man sogar die entsprechenden Dialoge aus dem Buch Wort für Wort mitlesen. Diese sklavische Vorlagentreue ist vielleicht das einzige Manko, das man den Drehbuchautoren ankreiden könnte, denn wer die Romane kennt, weiß immer genau, was in der nächsten Szene passiert. Einige überraschende Moment wären der Spannung sicherlich nicht abträglich gewesen und es hätte auch der Dynamik nicht geschadet, wenn sich die Drehbuchautoren getraut hätten, sich etwas weiter von der Buchvorlage zu entfernen.
Aber das ist Jammern auf höchstem Niveau. So oder so verlangt GAME OF THRONES dem Zuschauer einiges ab. Diese Serie kann man nicht man mal so nebenbei beim Kaffeetrinken schauen, denn sonst verliert man bald den Überblick über Handlung und Personen. Man muss sich auf die Serie einlassen, denn erst dann wird man auch hineingezogen, in eine dramatische Geschichte wie sie packender kaum sein könnte. Vorbei sind die Zeiten von Einhörnern, zauberhaften Elfen, lustigen Gnomen und anderen Dungeon-&-Dragon-Klischees. In Westeros geht's hart zur Sache ... und da steht die Fernsehserie der Buchreihe in nichts nach. Das gilt übrigens auch für die Darstellung von Nacktheit und Gewalt. Die Fernsehmacher waren nicht zimperlich: Da werden munter Körperteile abgehackt, drauf los gemordet und vergewaltigt; jeder bekommt in Westeros irgendwann sein Fett weg, kein Charakter ist sicher.
Neben der außergewöhnlichen Erzählkunst und dem starken Drehbuch profitiert GAME OF THRONES aber vor allem von den durchgehend herausragenden Schauspielern. Und das ist beachtlich, weil ein großer Teil der Darsteller-Riege nicht einmal volljährig ist, so wie beispielsweise die während der Dreharbeiten erst 13-jährige Maisie Williams als Wildfang Arya. Die Riege der Erwachsenen ist zum Teil mit Newcomern, zum Teil aber auch mit hochkarätig britischen Schauspielern besetzt, allen voran Herr-der-Ringe-Darsteller Sean Bean als Eddard Stark. In der Rolle der intriganten Königin Cersei glänzt Lena Headey (Sarah Conner aus "Terminator: The Sarah Connor Chronicles"), und der kleinwüchsige Schauspieler Peter Dinklage kann als Publikumsliebling Tyrion Lennister endlich seine Talente als Charakterdarsteller unter Beweis stellen. Aber auch den anderen Schauspielern macht es sichtlich Spaß, den komplex angelegten Figuren Leben einzuhauchen. Die Menschen in GAME OF THRONES sind keine TV-Soap-Schönlinge, sondern lebendige Charaktere, die in dieser Welt atmen und leben. Das ist Ensemble-Kino im Fernsehformat.
Nie zuvor wurde Fantasy so ernst genommen und so richtet sich GAME OF THRONES bewusst auch an ein Publikum, das sich bisher noch gar nicht mit diesem Genre beschäftigt hat. GAME OF THRONES ist düster, bedrohlich und faszinierend; sicherlich keine leichte Kost, aber eine Delikatesse, wie man sie im Fernsehen nur selten serviert bekommt. Ohne Zweifel kann diese Serie als ein Meilenstein des Fernsehens betrachtet werden, deren ganze Wucht sich natürlich erst ohne Werbepausen und ungeschnitten auf Blu-Ray entfaltet.

126 von 146 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Starke Romanumsetzung mit viel Liebe zum Detail
Von Stefan T.
Die US-Serie "Game of Thrones" behandelt den ersten Band von George R.R. Martins großer Saga "A Song of Ice and Fire" (deutsche Version: "Das Lied von Eis und Feuer", die erste Staffel der TV-Serie bezieht sich auf "Die Herren von Winterfell" und "Das Erbe von Winterfell", die im englischen Original zusammen das erste Buch ergeben). Dabei werden in zehn Folgen die Geschehnisse der Buchvorlage ziemlich exakt wiedergegeben.

Umsetzungen von großen literarischen Vorbildern sind ja oft eine zwiespältige Sache. Um den Anforderungen des visuellen Mediums gerecht zu werden, muss die Handlung häufig gestreckt oder gerafft werden, hinzu kommt, dass Figuren oft nicht so aussehen und sich nicht so verhalten wie in der Vorlage und das es generell sehr schwierig ist, eine bestimmte Atmosphäre einzufangen. Vieles davon hat allerdings mit der individuellen Vorstellung der Leser bzw. Seher zu tun - und allen kann man es naturgemäß nie recht machen.

Bei "Game of Thrones" wurde im Prinzip alles richtig gemacht. Das beginnt bereits mit der Auswahl der Schauspieler: Einziges, einer breiteren Masse bekanntes Gesicht dürfte Sean Bean (u. a. "Boromir" in "Der Herr der Ringe") als "Lord Eddard Stark" sein. Bean wird von einer mir weitgehend unbekannten, aber dennoch sehr guten Riege an Darstellern unterstützt. Besonders hervorzuheben sind dabei Peter Dinklage ("Tyrion Lannister"), Iain Glen ("Ser Jorah Mormont"), Nikolaj Coster-Waldau ("Ser Jaime Lannister") und Kit Harrington ("Jon Snow"), die ihre Rollen tatsächlich so gut spielen, dass man sich direkt in das Buch versetzt fühlt, auch wenn die Optik oft nicht so ganz stimmt. Aber auch alle anderen Figuren wurden sehr gut besetzt, lediglich Jack Gleeson ("Joffrey Baratheon") wirkt ein wenig farblos und überfordert.

Das Drehbuch ist sehr gut gelungen und schafft es ausgezeichnet, Stimmung und Atmosphäre der Saga einzufangen. Alle wichtigen Ereignisse aus dem literarischen Vorbild kommen vor oder werden erwähnt - man hat als Kenner des Buches eigentlich nie das Gefühl, dass etwas Wichtiges weggelassen wurde. Hier zeigt sich auch die Stärke einer mehrteiligen Serie gegenüber einem Kinofilm: Es bleibt genug Zeit, die Charaktere zu entwickeln und die Geschichte ausführlich zu erzählen.

Ebenfalls perfekt umgesetzt wurde die Optik. Es ist eigentlich unglaublich, mit welcher Liebe zum Detail hier für eine Fernsehproduktion gearbeitet wurde. Ein ausreichendes Budget hat es wohl möglich gemacht... Das beginnt bereits beim aufwändigen und epischen Intro und setzt sich über für Serienverhältnisse überdurchschnittlich gute Effekte und Choreografien fort. Auch Landschaft, Bauten, Waffen und Wetter wirken wie aus einem Guss - hier gibt es beim besten Willen nichts auszusetzen. Überraschend war der für eine US-Serie erstaunlich hohe Anteil an Blut und Nacktszenen. Für Enthauptungen, Schwertkämpfe und Turniere wurden soviel Kunstblut und -eingeweide verwendet, wie schon lange in keiner Serie mehr. Auch vor nackten Körpern in eindeutigen Stellungen schreckten die Verantwortlichen nicht zurück - im prüden Amerika sicher ein Schock. Die Serie richtet sich jedenfalls eindeutig an Erwachsene, was aber nicht nur daran, sondern auch an der generellen Komplexität und vielen "politischen" Szenen liegt.

Größter, oft einziger Kritikpunkt der Rezensenten ist die deutsche Synchronisation. Tatsächlich ist es so, dass man sich das Ganze nach Möglichkeit im englischen Original ansehen sollte; gleiches gilt ja auch für die Buchvorlage. Sollten die dafür notwendigen Kenntnisse fehlen und man sich nicht mit Untertiteln herumschlagen wollen, ist die deutsche Tonspur natürlich die einzige Möglichkeit. Hier ist es so, dass sich die Verantwortlichen an die derzeit aktuelle Übersetzung des Buches gehalten haben. Es wurden also praktisch alle Eigennamen eingedeutscht, ähnlich wie man das aus "Herr der Ringe" kennt. Auch wenn diese Meinung viele nicht teilen werden: ich empfinde das als die bessere Variante gegenüber dem Beibehalten der englischen Namen. Allerdings wäre ein wenig mehr Augenmaß notwendig gewesen, ob man beispielsweise "Casterly Rock" wirklich mit "Casterly Stein" übersetzen muss, sei dahingestellt. Dass man "Königsweg" anstelle von "Kingsroad" sagt ist für mich hingegen eine akzeptable Lösung. Ich denke generell, dass man sich relativ schnell daran gewöhnt und das kein Grund für eine Abwertung sein muss. Die Synchronsprecher wurden übrigens gut und passend ausgewählt, hätten aber etwas emotionaler agieren können.

Die einzige Problematik, die ich sehe, liegt in der Komplexität der Vorlage. Bereits im Buch werden Ereignisse und Intrigen nur nach und nach enthüllt, alles ist zu Beginn relativ schwer zu verstehen und mysteriös. Das ist auch bei der TV-Serie so, darum werden sich Zuschauer, die die Vorlage nicht kennen, eventuell schwer tun, mitzukommen - gerade bei der ersten Staffel. Auch die Fülle der vorgestellten Charaktere macht die Sache nicht unbedingt einfacher. Aber das ist - wie gesagt - auch beim Buch so und wurde sehr authentisch übernommen.

Fazit: Mit "Game of Thrones" ist den Produzenten David Benioff und D. B. Weiss tatsächlich ein Geniestreich gelungen. Es gibt wohl nur eine handvoll Filme und noch weniger Serien, die es so gut geschafft haben, ein komplexes literarisches Vorbild auf ein visuelles Medium zu übertragen. Von der Ausstattung über die Schauspieler bis hin zur Dramaturgie passt einfach alles. Kenner der Bücher werden sich über die liebevolle Umsetzung freuen und wer mit der TV-Serie in George R. R. Martins Universum einsteigt, bekommt wohl richtig Lust, die Bücher zu lesen und noch tiefer einzutauchen. Gut gemacht, viel besser geht es eigentlich nicht!

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